Opfer und Mitläufer

Wie die ungarischen Juden den Volksaufstand im Herbst 1956 erlebten und wie sie auch vor antisemitischen Übergriffen nicht verschont blieben. » mehr...

Ein Monument des Faschismus

Die staatliche Gedenkstätte Haus des Terrors vereinfacht die komplexe Geschichte Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg auf extreme Art und Weise. Ein differenzierterer Blick auf die offizielle Vergangenheitsbewältigung in Budapest. » mehr...

Vom Zauber des Essens

George Lang, legendäre Figur der New Yorker Gastronomie und gebürtiger Ungar, erzählt von seiner Liebe zum Essen, seiner Laufbahn als Unternehmer und von seiner Rückkehr nach Budapest. » mehr...

Rückblick, Einschätzungen, Perspektiven

Ein Gespräch mit dem gebürtigen ungarischen Rabbiner Hermann Schmelzer über Ungarns Judentum, Rabbinerseminar und Charakteristik. » mehr...

Eine Skizze

Ein Überblick über die Geschichte der Juden in Ungarn, über Assimilation, Integration, Vertreibung, Deportationen und das Überleben. » mehr...

Das Dilemma

Die ungarischen Juden sollen als «nationale Minderheit» anerkannt werden. Doch die Unterschriften, die es für eine solche Initiative braucht, kommen einfach nicht zusammen. » mehr...

Lange Reifezeit

Die Entstehung des Holocaust-Museums in Budapest war langwierig und begleitet von Streitereien und Diskussionen über die Ausrichtung des Museums. Schliesslich haben sich die Geduld und die Hartnäckigkeit der Macher gelohnt. » mehr...

Der Komponist György Ligeti

Wie nur ganz wenige Zeitgenossen hat der am 12. Juni in Wien im Alter von 83 Jahren verstorbene jüdische Komponist György Ligeti die Musik der letzten vier Jahrzehnte massgeblich mitgeprägt. Er hinterliess ein Lebenswerk von grosser stilistischer Komplexität und ausserordentlicher Vielfalt. » mehr...

Europäische Provinzen damals und heute

Mit seinem Buch «Kaschau war eine europäische Stadt …» lenkt Michael Okroy den Blick auf eine Stadt, die heute ausserhalb Ungarns liegt, die aber ein Jahrtausend lang mit der Slowakei, dem einstigen Oberungarn, als Kassa zu Ungarn gehörte und heute als slowakisches Košice wieder Europa offen steht. » mehr...

Schreiben an der Bruchstelle

Was ist mit ungarisch-jüdischer Literatur gemeint? Texte, die von ungarischen Juden geschrieben wurden? Oder vielmehr Beschreibungen des jüdischen Lebens in Ungarn? Über diese Frage wird in Budapest schon seit Jahrzehnten debattiert. » mehr...

Der Begriff des Bösen

Gedanken über Hannah Arendt und ihr Werk anlässlich des 100. Geburtstages der im Jahre 1975 verstorbenen Philosophin und Politikwissenschafterin. » mehr...

Fokus Budapest

In der losen Serie von aufbau-Ausgaben zu internationalen Metropolen steht hier nach Wien und New York die ungarische Hauptstadt Budapest im Hinblick auf den 50. Jahrestag des Aufstands von 1956 im kommenden Herbst im Mittelpunkt. Dabei reicht die Bandbreite der Beiträge erneut von historischen Analysen bis zu Blicken in den dortigen jüdischen Alltag. Mit namhaften Publizisten und Wissenschaftlern wie György Dalos, István Rév, Peter Haber, Gábor T. Szántó und Andrea Dunai vereinen wir hier ungarische und von dort stammende Autoren und Akademiker. Am Beispiel von George Lang zeigt Monica Strauss überdies, wie ein nach New York emigrierter und dort erfolgreicher ungarischer Jude den Weg in seine Heimat zurückgefunden hat, während Walter Labhart an dem jüngst verstorbenen Komponisten György... » mehr...

1. Juli 2006
6. Jahrgang
Ausgabe 7

Standpunkt

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