Die russischen Emigranten haben nicht nur Probleme, sondern auch junge Genies mitgebracht. Und der beste Schachspieler Deutschlands ist ein jüdischer Weltmensch. » mehr...
Am 31. Dezember 1965 verstarb Manfred George, von 1939 bis zu seinem Tod Chefredakteur des aufbau. Anlass für einen Besuch bei seinem Sohn Frank George in Stamford, Connecticut. » mehr...
Erinnerungen an eine deutsch-jüdische Nachbarschaft. » mehr...
Mit «Munich», seinem Film über die israelische Vergeltungsaktion für den Terroranschlag auf die Olympiade 1972, will Steven Spielberg ein «Gebet für den Frieden» anstimmen – und predigt an der Realität vorbei. » mehr...
Der Historiker Eric Hobsbawm liest die Geschichte der Juden seit ihrer Vertreibung aus Palästina im ersten Jahrhundert gegen den Strich und stellt in seinem Grundsatztext nicht die Wirkung der nicht jüdischen Aussenwelt auf die Juden in der Vordergrund, sondern umgekehrt deren Effekt auf europäische Gesellschaften und die der USA. Er zeigt auf, wie die Beiträge der Juden den dramatischen Wandel reflektieren, den die aschkenasischen Juden im Zug ihrer Emanzipation vom späten 18. Jahrhundert an unterliefen. » mehr...
Diaspora. Die Diaspora wird wohl das ewige Dilemma der Juden bleiben: In Babylon, unter Griechen, Römern, den Spaniern, Türken und letztlich in Europa. Diaspora als Tragik und Chance, als leidvolle Geschichte der Unterdrückung und Ausgrenzung, immer wieder unterbrochen von Blütezeiten. Diaspora als Inbegriff der Heimatlosigkeit, als Überlebenselixier einer suchenden Minderheit, die das Jahrtausende währende Exil mitunter geradezu zelebriert, sich an ihm entwickelte, formte und jüdische Werte hin zu universellen herauskristallisierte, was speziell für die Ära der Emanzipation für kurze Zeit gilt – bis die Katastrophe 1939 dem Diaspora-Judentum in Europa ein jähes Ende setzte. Hitler-Deutschland ermordete Millionen von Juden. Und so zerbrach eine Kultur, die durch ihre... » mehr...