Kaffee als kultureller Nährboden

Die europäische Moderne wurde in grossstädtischen Kaffeehäusern geboren. Hinter Tassen und Kannen sassen häufig jüdische Denker und Autoren. » mehr...


«Ein Mann liest Zeitung»

Der Schriftsteller Justin Steinfeld und andere Emigranten trafen sich im Prager Exil regelmässig in den Kaffeehäusern der Stadt. » mehr...


Vergessene Flipperkästen und stumme Kellner

In keiner anderen Metropole gibt es so viele Kaffeehäuser wie in Paris. Und in keiner sind die Kellner so zurückhaltend wie hier. » mehr...


Auf der Suche nach dem eigentlichen Leben

Motivationen und Illusionen einer laufend neuen Kundschaft. » mehr...


Unbehaust und weise

Der Schriftsteller Joseph Roth konnte nur in Cafés schreiben – in Berlin gibt es eines nach seinem Geschmack und es trägt seinen Namen. » mehr...


Ein Netzwerk von Luftschlössern

Der viel zitierte Satz «Die Juden gehören in das Kaffeehaus» führt ins Wien der Zeit um 1900, als assimilierte Juden entscheidend zur Entstehung der künstlerischen und literarischen Moderne in Mitteleuropa beitrugen.

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Konklusion jüdischer Kaffeehauskultur

Europäische und orientalische Juden haben die Kaffeehauskultur nach Israel importiert. Tel Aviv hat diese neu erfunden und zum eigenen Selbstverständnis gemacht. Ein Beispiel. » mehr...


Ist Starbucks kalter Kaffee?

Der Pionier des Premium-Kaffees in den USA stolpert. Starbucks hat über Jahrzehnte mit seinen Coffeeshops expandiert und die amerikanische Konsumkultur revolutioniert. Nun hat der Konzern die Orientierung verloren. » mehr...


Zeit für Kaffee

Die Kette Dunkin’ Donuts behauptet, «Amerika laufe» auf ihrem Kaffee. Das trifft durchaus zu, nimmt man den Firmennamen weg. Auch Europa und weite Teile Vorderasiens und Nordafrikas können ohne Kaffee seit Jahrhunderten nicht funktionieren. Doch der Auszug aus gerösteten Bohnen ist so anregend, dass weltweit Rituale, ja ganze Kulturformen um den Kaffeegenuss herum entstanden sind. Wer diese Ausgabe des aufbau in einem Café liest, hat sich in eine Weihestätte dieser Kaffeekultur begeben und kann auf den folgenden Seiten etwa diese Einordnung von Alfred Polgar entdecken: Der bekannte Wiener Autor und Kaffeehaus-Habitué hat den geistigen Standort seiner Lieblingslokale 1906 zwischen der «synagogalen Wehmut des Urjudentums» und der «Grinzinger Alkohollaune des Urariertums» lokalisiert.Das... » mehr...

Juli 2009
9. Jahrgang
Ausgabe 07