Ein Leben für Bücher

Menahem Schmelzer konnte als Bibliothekar des Jewish Theological Seminary massgeblich zur Modernisierung der ältesten Sammlung hebräischer Bücher in den USA beitragen. Als Forscher hat er unter anderem bahnbrechend auf dem Gebiet der liturgischen Dichtung gearbeitet. » mehr...


Religion im Lichte der Schrift

Eine philosophische Betrachtungsweise der jüdischen Geschichtsforschung.

 

 » mehr...


Geschichte in den Händen halten

Jahrelang hat René Braginsky Judaica gesammelt und eine der weltweit bedeutendsten 
Sammlungen geschaffen. Nun wird sie erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Einblicke in eine Sammlerkarriere, die eigentlich gar nicht vorgesehen war.

 

 » mehr...

Ausstellung, Katalog und internet

Die Ausstellung zeigt nicht nur seltene und wertvolle Schriften, sondern präsentiert die Werke auch mit einem unkonventionellen und neuartigen Konzept. Die zwei äusseren Wände der Ausstellungsräume werden mit Esther-Rollen respektive Eheverträgen «tapeziert» sein. Die Bücher sind auf eher unkonventionelle Art gruppiert, also nicht anhand ihres generellen Inhalts, chronologisch oder geografisch, sondern vielmehr unter moderneren Begriffen wie etwa «Schönheit, künstlerische Qualität, künstlerische Originalität, Kundschaft oder Gelehrsamkeit».  Neben einem ausführlichen und reich bebilderten Katalog zur Ausstellung finden sich unter www.braginskycollection.com Fotografien und Erklärungen der Manuskripte. Dabei können die einzelnen Manuskriptseiten und Esther-Rollen erstmals virtuell... » mehr...

Von Amsterdam bis New York

Die Ausstellung wird in Amsterdam ab dem 16. Oktober 2009 bis zum 17. Januar 2010 in der Bibliotheca Rosenthaliana, Special Collections, Universiteit van Amsterdam, zu sehen sein. Später wird sie im Yeshiva University Museum in New York (17. März bis 11. Juli 2010) und im Israel Museum in Jerusalem (Dezember 2010 bis April 2011) gezeigt.Weitere Informationen unter 
www.bijzonderecollecties.uva.nl » mehr...


Judaica – Eine Reise durch jüdische Welten

Nur selten lohnt es sich, wegen eines kulturellen Ereignisses gleich ein ganzes Themenheft zu machen. Aber die bevorstehende Eröffnung der Ausstellung «Eine Reise durch jüdische Welten» in der Amsterdamer Bibliotheca Rosenthaliana (siehe Foto) nötigt uns fast zu 
einer ausführlicheren Betrachtung von Judaica und Hebraica. In 
Amsterdam sind Spitzenstücke aus der Kollektion des Zürchers René Braginsky zu sehen. Sein Name wird etwa von den Spezialisten beim Auktionshaus Sotheby’s spontan auf die Frage nach den bedeutendsten Sammlern auf diesem Gebiet genannt. Diese Ausgabe soll in dieses komplexe und für Laien kaum überschaubare Feld einführen.Nur selten machen leidenschaftliche Kenner wie René Braginsky ihre Schätze der Öffentlichkeit zugänglich. Braginsky hat exquisite hebräische... » mehr...


Schrift als Chiffre der Transzendenz

Die Kalligrafie, der Sofer und die Heilige Schrift. » mehr...

Die Rettung der jiddischen Literatur

Aus einem privaten Projekt ist mittlerweile das weltweit wichtigste Zentrum für jiddische 
Literatur geworden.

 » mehr...


«Es ist eine Rettungsaktion»

Die in London befindliche Valmadonna Trust Library gilt als weltweit bedeutendste Privatsammlung jüdischen Schrifttums. Nun soll die vom Diamantenhändler Jack V. Lunzer aufgebaute Kollektion verkauft werden.

 » mehr...


Jüdische Kunst mitten in Zürich

Die Anzahl der Judaica-Sammler in der Schweiz ist nicht gross, doch ihre Kollektionen sind bedeutend und zum Teil einzigartig. Wer jüdisches Kulturgut sammelt, tut dies mit Leidenschaft und mit der Absicht, einen Beitrag an Wissenschaft und Tradition zu leisten.

 

 » mehr...

Oktober 2009
9. Jahrgang
Ausgabe 10