Welche Auswirkungen der Ausdruck «jüdischer demokratischer Staat» auf Israel und seine jüdischen und nicht jüdischen Bürger hat.
Im Gegensatz zum rationalen Philosophen, der sich damit begnügen kann, die Existenz eines unergründlichen Gottes zu postulieren, ist es ein Grundbedürfnis des spirituellen Menschen, mit Gott eine lebendige Beziehung einzugehen. » mehr...
«Judentum war Diskussion» – damit stellt Chefredaktor Yves Kugelmann im Standpunkt das Thema dieser Ausgabe klar: Nicht Antworten, sondern die Suche danach erklärt die Vitalität des Judentums, das bei seinen Fragen auf einen tiefen Fundus von Lehren, Überlieferungen und historischen Erfahrungen zurückgreifen kann. Wenn Kugelmann dann erklärt, nach der Schoah und der Gründung des Staates Israel seien «Dogmen, Programme, rechte und linke Ideologien» an die Stelle der Debatte getreten, mag er pessimistisch klingen. Aber indem er die jüdische Tradition des Disputs anruft, um erneut Diskussionen anzustossen, gibt er womöglich doch der Hoffnung Ausdruck, dass sich die Debattenkultur gegen Dogmen durchsetzen kann. » mehr...
Wenn Dogmen die Debatte ersetzen, die Stagnation den inneren Zerfall ankündigt und Judentum nicht mehr zugelassen wird. Der Mahnruf eines Stammesgenossen.