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Februar 2012, 12. Jahrgang, Ausgabe 2 Ausgabe: Nr. 2 » 5. Februar 2012

Jüdische Musik? Jüdische Musik!

Von Jascha Nemtsov, 6. Februar 2012
Was charakterisiert «jüdische Musik», wenn es denn eine solche Definition gibt? Ein Überblick.
Vor zehn Jahren fand in Bern eine Konferenz zum Thema «Jüdische Musik? Fremdbilder – Eigenbilder» statt. Das Fragezeichen war charakteristisch für die Einstellung der Organisatoren zu dem Thema – jüdische Musik wurde als etwas Zweifelhaftes behandelt, als ein... Mehr...

Virtuose Vielfalt

6. Februar 2012
Zwischen europäischer Klassik und den Klängen des Schmelztiegels Amerika bewegen sich die Beiträge dieser Musik-Ausgabe, die Komponisten, Interpreten und Pionieren gewidmet ist. Den Ausgangspunkt bildet ein Essay des Musikwissenschaftlers und Pianisten Jascha Nemtsov. Der in Russland... Mehr...

Vom Konzertsaal zur Synagoge

Von Walter Labhart, 6. Februar 2012
Bei keinem Komponisten des 20. Jahrhunderts kristallisieren sich spezifisch jüdische
Klangeigenschaften so häufig und deutlich heraus wie bei dem aus der Schweiz stammenden Weltbürger.
Hätte Paul Nizon in seinen «Diskurs in der Enge» von 1970 einen schweizerischen Komponisten einbeziehen wollen, wäre er um Ernest Bloch (1880–1959) als musikalisches Paradebeispiel nicht herumgekommen. Der Möglichkeiten, sich frei entfalten und von seiner... Mehr...

Multitalent und Förderer

Von Rita Schwarzer, 6. Februar 2012
MTT – die drei Buchstaben stehen für Michael Tilson Thomas, vielfach preisgekrönter Pianist, Komponist und Dirigent der San Francisco Symphony.
Ein lauer Winterabend in Miami Beach. Entlang der Lincoln Mall, der Flanier- und Restaurantmeile im Zentrum der Stadt, wird bei lautem Latino-Sound getrunken und getafelt. Nur einen Häuserblock von diesem Rummel entfernt lauschen rund 200 Personen in einem öffentlichen Park andächtig... Mehr...

Ein Kopf für Congas

Von Andreas Mink, 6. Februar 2012
Als Instrumentenbauer ist Martin Cohen seit Mitte der sechziger Jahre wesentlich an der Entwicklung der Latin Music beteiligt. Im Gespräch mit aufbau diskutiert der Pionier seine Arbeit und die heutige Krise der Szene.
Es ist eine archetypische Geschichte der amerikanischen Kultur: Ein junger Weisser hört schwarze Musik. Er verliert sein Herz daran und widmet sich fortan dieser Liebe zu Rhythmen, die ihren Weg nach Amerika mit afrikanischen Sklaven gefunden haben. Nicht zum ersten Mal hat sich die Geschichte... Mehr...

Evergreens zum Wahljahr in den USA

Standpunkt von Andreas Mink, 6. Februar 2012
Präsident Barack Obama und seine republikanischen Konkurrenten bemühen im Wahlkampf bewährtes Liedgut. Da bleiben Misstöne nicht aus.

Ohnehin kein Ausbund an Spontaneität, wirkt Mitt Romney nie gezwungener als wenn er bei seinen Wahlauftritten plötzlich wie von einer überiridischen Macht ergriffen innehält. Dann fällt der für seinen kühlen Verstand berühmte Ex-Consultant in helle... Mehr...

Der Sound of Hollywood

Von Michaela Feurstein-Prasser, 6. Februar 2012
Kein Komponist hat die Musik des amerikanischen Kinos stärker beeinflusst als Erich Wolfgang Korngold, der begabte Sohn eines Wiener Juristen und Musikkritikers.
Mit seiner Musik hat Erich Wolfgang Korngold Hollywood wie kaum ein anderer Komponist vor oder nach ihm geprägt. Er kam als klassischer Komponist in die Filmmetropole und hatte das musikalische Erbe Wiens nach Gustav Mahler im Gepäck. Korngold komponierte seine Filmmusik wie Opern und... Mehr...
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