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Juli 2011, 11. Jahrgang, Ausgabe 7 Ausgabe: Nr. 7 » 7. Juli 2011

Eine Amerikanerin in Paris

Von Katja Behling, 7. Juli 2011
Als Tochter der US-Starautoren Paul Auster und Siri Hustvedt wuchs Sophie Auster in Brooklyn in einem jüdisch-liberalen Schriftstellerhaus auf. Wie ihr frankophiler Vater und ihre norwegisch-stämmige Mutter, ist die Singer-Songwriterin europäisch geprägt. Das schlägt sich in ihrer Musik nieder.
Verrucht und ein wenig aus der Zeit gefallen wirken beide im Stil französischer Chansons instrumentierten Lieder Sophie Austers – und die junge Sängerin selbst. Düster die Texte, die sie vertont, überraschend reif und voll die Stimme, mit der sie sie interpretiert. Bei der... Mehr...

Denkanstösse

7. Juli 2011
«Nachts, wenn es dunkel ist und niemand zuschaut», zeichnet der New Yorker Eli Valley Comics. Diese waren bislang etwa im Traditionsblatt «Forward» zu sehen, für das Valley als «artist in residence» arbeitet. In den USA findet seine Arbeit grosse... Mehr...

Zeugenschaft in Bildern

Von Andreas Mink, 7. Juli 2011
Der Fotograf Adam Nadel und seine Annäherungen an menschliches Leid.
Die Bilder des Fotografen Adam Nadel waren im «Stern», in «Time» oder dem britischen «Sunday Telegraph» zu sehen und wurden mit renommierten Preisen wie dem der Stiftung World Press Photo ausgezeichnet. Jüngst hat Nadel bei der Uno in New York und Genf eine... Mehr...

Grüne Gemeinden für ein grüneres Land

Von Andreas Mink, 7. Juli 2011
Die Amerikanerin Rachel Jacoby Rosenfield leistet Pionierarbeit für eine nachhaltige Lebensweise in jüdischen Gemeinden. Lokale Erfolge beflügeln den Ehrgeiz der Aktivistin und ihrer Mitstreiter.
«Wir tun nicht genug!», sagt Rachel Jacoby Rosenfield eindringlich: «Wenn wir unseren Gemeinden dienen wollen, dann müssen wir ökologische Probleme und den Klimawandel selbst angehen.» Schlank und zierlich, mit langen dunklen Locken, strahlt Rosenfield beim... Mehr...

Kampf gegen die «neue Pest»

Von Brad Spellberg, 7. Juli 2011
Die Menschheit wird von Mikroben bedroht, die gegen Antibiotika resistent sind. Diese Gefahr könnte eigentlich abgewandt werden, aber in den USA zeigen Behörden und die Pharmaindustrie bislang wenig Interesse, sich bei diesem Kampf zu engagieren.
Mikroben, die gegen Antibiotika resistent sind, stellen heute eine der grössten Gefahren für die Menschheit dar. Weltweit fordern Infektionen durch nicht medikamentierbare Mikroorganismen einen schockierenden Zoll. Jedes Jahr tötet das gegen Methicillin resistente Bakterium... Mehr...

Ein Puma in El Paso

Von Sarah Gilman, 7. Juli 2011
Immer häufiger verirren sich grosse Raubkatzen in amerikanische Städte. Sie erinnern an die Wildnis, die wir in uns tragen.

Der Berglöwe sieht ausgemergelt aus. Sein schmaler Bauch hängt fast bis auf den Boden, während er dahinschleicht. Pfoten, gross wie Untertassen, senken sich auf Beton, der von Ölflecken gesprenkelt ist. Unter wilden, unruhigen Augen klafft sein Maul. Der Berglöwe hechelt... Mehr...
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