Beilage Architektur, 10. Februar 2012, Ausgabe 6, 12. Jahrgan Ausgabe: Nr. 6 » 10. Februar 2012

Kleiner bauen für die Zukunft

Von Andreas Mink, 10. Februar 2012
Lloyd Kahn stellt in seinem neuesten Buch «winzige Heimstätten» vor. Damit will der Pionier einer alternativen Architektur den Weg zu nachhaltigem Bauen weisen.
Amerika hat sich immer noch nicht vom Kollaps der Immobilienblase 2007/2008 erholt. Millionen Hausbesitzer haben ihr Heim verloren oder dramatische Werteinbussen bei ihrem Wohneigentum erlitten. Lloyd Kahn gewinnt der Krise positive Seiten ab: Mit seinem jüngsten Buch «Tiny Homes –... Mehr...

Cocteau in Menton

Von Katja Behling, 10. Februar 2012
Der jüdische Uhrenfabrikant und Mäzen Severin Wunderman (1939–2008) hat dem Mitbegründer des Surrealismus und führenden Avantgardisten Jean Cocteau (1889–1963 Paris) ein modernes Denkmal gesetzt. Das neu erbaute Museum für Jean Cocteau in der südfranzösischen Küstenstadt Menton zeigt Wundermans Kollektion.
Es war Liebe auf den ersten Blick. Angelockt durch ein Musikfestival an der Côte d’Azur, entdeckte Jean Cocteau im Sommer 1955, während eines Aufenthaltes bei seiner Freundin und Förderin Francine Weisweiller in Saint-Jean-Cap-Ferrat, den Küstenort  Menton an der... Mehr...

Grüne Häuser

Von Katja Behling, 10. Februar 2012
Chad Oppenheim versteht Gebäude als lebendige Organismen und Architektur als eine sinnliche Erfahrung. Der US-Baumeister will Gebäude errichten, die im Einklang mit der Natur stehen. Derzeit sorgt das von Oppenheim entworfene Projekt eines Veranstaltungshallenkomplexes auf dem Areal Hagnau in Muttenz bei Basel für Diskussionen.
Gewagt und sensibel, romantisch und zurückhaltend, fordernd und flüchtig – so charakterisiert die Internetplattform Swiss Architects die Architektur von Chad Oppenheim. Der 40-Jährige gilt als «Alchemist der Atmosphäre», der Sachliches in Poesie umwandelt und... Mehr...

Das Schachtelhaus für Orthodoxe

Von Noam Dvir, 10. Februar 2012
Die Errichtung des Wohnquartiers Ramot Polin in Nordjerusalem ist bis heute eines der faszinierendsten architektonischen Experimente, die je in der israelischen Hauptstadt in Angriff genommen wurden: Es handelt sich um ein avantgardistisch anmutendes Projekt des städtischen Wohnungsbaus für die ultraorthodoxe Bevölkerung.
Kurz nach Ende des Sechstagekriegs von 1967, als Israel noch damit beschäftigt war, sich an die neuen Territorien zu gewöhnen, die unter seine Kontrolle gekommen waren, begann das Wohnbauministerium mit der Förderung des Baus neuer Wohnviertel rund um Jerusalem. In Ramot Polin im... Mehr...

Der Bundesstaat Oregon blüht, die jüdische Gemeinde wächst

Von Julian Voloj, 10. Februar 2012
Vergangenen April «verdoppelte» sich über Nacht die Grösse der jüdischen Gemeinde in Portland. Eine neue demografische Studie der Jewish Federation of Greater Portland – die letzte fand in den siebziger Jahren statt – überraschte den Dachverband, der bis dann davon ausgegangen war, dass 20 000 bis 25 000 Juden in der grössten Stadt des Bundesstaates Oregon lebten. Es stellte sich heraus, dass es knapp 50 000 sind, jedoch nur etwas mehr als zehn Prozent sind Mitglieder von Synagogen.
Die Stadt, nördlich von San Francisco und südlich von Seattle gelegen, wird von ihren Einwohnern gern Bridgetown genannt, denn gleich acht grosse Brücken führen über den Fluss Willamette, der die Stadt in zwei Hälften teilt. Im Westen der Stadt, wo die etablierte... Mehr...
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