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Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?

20. September 2011
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.

Heisser Herbst - Nahostdebatten und Schweizer Wahlen

26. August 2011
Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Der «arabische Frühling», der Sturz von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak, Protestbewegungen in Israel oder die neuen Eskalationen an Israels Südgrenze läuten einen heissen Herbst ein, für den die Palästinenser die Ausrufung eines eigenen Staates vor der Uno- Generalversammlung angekündigt haben. Unter Schweizer Jüdinnen und Juden wird die Debatte um Israel oft mit viel Emotionen heterogen geführt. Was bedeutet dies für die Dachverbände der Schweizer Juden?

Ein Einordnungsgespräch über politische und andere Aktivitäten der beiden jüdischen Dachverbände der Schweiz zu Israel und anderen Themen mit Nicole Poëll (Präsidentin Plattform der liberalen Juden der Schweiz) und Herbert Winter (Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds sowie Präsident des Rats der Religionen).

Wie viel Religion erträgt der Schweizer Rechtsstaat?

13. Oktober 2009
Die Volksabstimmung zur Minarett-Initiative ist richtungsweisend für die Schweiz. Es geht um viel mehr als den Bau von Minaretten: Grund – und Menschenrechte wie die Religionsfreiheit stehen ebenso auf dem Spiel wie das Verhältnis zur muslimischen Welt. Es diskutieren Amira Haffner, Daniel Jositsch und Nico Rubeli.

tachles-TV-Debatte über Humor und Satire

6. Juni 2009
Die dritte tachles-TV-Debatte, diskutiert das Thema «Jüdischer Humor und Satire». Die Gäste sind Dani Levy, Regisseur («Meschugge», «Alles auf Zucker»), der Autor Charles Lewinsky («Melnitz», «Zehnundeine Nacht») und die Regisseurin Stina Werenfels («Meier Marilyn», «Nachbeben»). Die Voraussetzung für viele Formen jüdischen Humors, «Gott lacht mit seinen Geschöpfen, nicht über seine Geschöpfe». ist schon im Talmud zu lesen. Schwarzer Humor oder auch bissige Kritik scheinen eine Verteidigung der Menschlichkeit gegen jede Ideologie, Gewalt und engstirnige Gesetzlichkeit zu sein. Und auch der 2006 verstorbene Paul Spiegel schrieb: «Jüdischer Humor war und ist die schönste Waffe einer Minderheit, denn Humor tötet nicht». Tatsächlich ziehen sich Humor und Satire wie ein roter Faden auch durch die jüdische Literatur und den jüdischen Film. Wo aber liegen die Grenzen des guten Geschmacks? Oder gibt es in jeder noch so heiklen Situation einen guten Grund, doch das letzte Wort zu haben?

Offensive gegen Hamas – Krieg in Gaza: Wie bedroht ist Israel?

14. Januar 2009
Raketen bedrohen und töten Israels Zivilisten, Hunderte von Menschen sterben in Gaza: Der Teufelskreis in Nahost geht mit Israels Offensive gegen die Hamas in eine neue Runde. Rückt eine Lösung des Nahostkonflikts in immer weitere Ferne oder ebnet Israel nun einen neuen Weg für eine friedlichere Zukunft? Welche Rolle spielen die internationale Gemeinschaft und internationale Organisationen? Wie ändert sich das Bild Israels in der Öffentlichkeit und speziell in der Schweiz und Deutschland?